
Die Winterkinder von Hubrig Volkskunst erzählen kleine Geschichten aus der stillen Jahreszeit.
Handgefertigte Holzfiguren aus dem Erzgebirge, voller Wärme, Detailfreude und winterlicher Stimmung – für Sammler, Liebhaber und alle, die den Winter lieben.

Wenn der Winter Einzug hält, beginnt die Zeit der Winterkinder.
Mit den Winterkindern von Hubrig Volkskunstentsteht eine kleine Welt aus Schnee, Holz und leisen Momenten. Kinder mit Schlitten, Laternen, Tieren oder kleinen Aufgaben begleiten durch die kalte Jahreszeit und erinnern an das, was Winter früher einmal war: ruhig, vertraut und voller Geschichten.
Jede Figur wird im Erzgebirge in traditioneller Handarbeit gefertigt. Charakteristisch sind die liebevollen Gesichter, die feinen Bemalungen und die typische Handschrift von Hubrig Volkskunst. Die Winterkinder wirken nie laut oder aufdringlich – sie erzählen ihre Geschichten leise, fast beiläufig.
Gerade als Winter- und Weihnachtsdekorationentfalten diese Figuren ihre besondere Wirkung. Ob einzeln aufgestellt oder als kleine Szene arrangiert: Die Winterkinder bringen Wärme in die dunkle Jahreszeit und laden dazu ein, innezuhalten.
Viele Sammler schätzen die Winterkinder nicht nur als Dekoration, sondern als zeitlose erzgebirgische Volkskunst, die Jahr für Jahr wieder ihren Platz findet – fern von kurzlebigen Trends.
Es gibt Geschichten, die nicht laut erzählt werden müssen.
Die Geschichte vom Zschorlauer Mondputzergehört dazu.
Zschorlau, ein kleines Dorf am Rand des Erzgebirges, liegt still unter dem Winterhimmel. In klaren Nächten spiegelte sich früher der Mond tausendfach in den Pfützen der Dorfstraße. Damals, als Pferdewagen den Weg bestimmten und Neuigkeiten im Wirtshaus die Runde machten, soll sich diese Begebenheit zugetragen haben.
Ein letzter Gast machte sich spät in der Nacht auf den Heimweg. Die Straßen waren glatt, der Schnee begann zu tauen – und mit einem unglücklichen Schritt fiel er in eine Wasserlache. Erschrocken bemerkte er, dass er dabei das Spiegelbild des Mondes „zerbrochen“ hatte. In seiner Sorge zog er ein altes Taschentuch hervor und begann, den Mond vorsichtig zu putzen.
Seit dieser Nacht nennt man die Einwohner von Zschorlau liebevoll die Mondputzer.
Die Winterkinder von Hubrig Volkskunst greifen diese alte Erzählung auf und machen sie sichtbar: als kleine Szene, als Moment zwischen Nacht, Schnee und leiser Menschlichkeit. Der Mondputzer steht sinnbildlich für Achtsamkeit, Humor und die Fähigkeit, selbst im Dunklen das Licht zu bewahren.

Der Herrnhuter Sternist mehr als eine Leuchte.
Er ist ein Symbol.
Seit 1897 steht er für Hoffnung,
Orientierung und das Licht der Weihnacht.
In der Verbindung mit den Original Hubrig Winterkindernentsteht etwas Besonderes:
Der Sternsinger mit Herrnhuter Miniaturstern vereint zwei starke Traditionen des Erzgebirges zu einer stillen Einheit.
Der Sternsinger trägt das Licht nicht für sich selbst –
er teilt es.
So wie der Stern von Bethlehem den Weg wies, leuchtet der kleine Herrnhuter Stern in den Händen des Winterkindes und erinnert an den Ursprung der Weihnachtsgeschichte.
Diese Figur ist keine Dekoration im klassischen Sinne. Sie ist eine Erzählung aus Holz: von Glauben, Gemeinschaft und dem Weitergeben von Licht. Gerade deshalb wirkt sie so ruhig und zeitlos – und entfaltet ihre Wirkung nicht durch Größe, sondern durch Bedeutung.
Sie helfen, trösten, schenken Zeit.
Nicht mit großen Gesten, sondern mit kleinen Zeichen: einer Laterne, einem Stern, einem Geschenk in der Hand. Die Himmelskinder erinnern daran, dass Menschlichkeit im Alltag beginnt – oft dort, wo man sie nicht erwartet.
Gerade in der Winterzeit, wenn die Tage kürzer werden und das Jahr zur Ruhe kommt, entfalten die Himmelskinder ihre besondere Kraft. Sie stehen für Mitgefühl, für Nähe und für die Fähigkeit, füreinander da zu sein.
Als Teil der erzgebirgischen Holzkunst von Hubrig Volkskunst sind sie bewusst schlicht gehalten. Keine Überzeichnung, kein Kitsch – sondern klare Formen, warme Farben und eine stille Aussage:
Vielleicht können wir alle ein kleines Himmelskind für jemanden sein.
